Die Solidarität der modernen Gesellschaft : der Diskurs um rationale oder normative Ordnung in Sozialtheorie und Soziologie des Wohlfahrtsstaats 1. Aufl
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| 100 | 1 | ▼a Dallinger, Ursula. |
| 245 | 1 4 | ▼a Die Solidarität der modernen Gesellschaft : ▼b der Diskurs um rationale oder normative Ordnung in Sozialtheorie und Soziologie des Wohlfahrtsstaats / ▼c Ursula Dallinger. |
| 250 | ▼a 1. Aufl. | |
| 260 | ▼a Wiesbaden : ▼b VS Verlag für Sozialwissenschaften, ▼c 2009. | |
| 300 | ▼a 269 p. : ▼b ill. ; ▼c 24 cm. | |
| 504 | ▼a Includes bibliographical references (p. [253]-269). | |
| 650 | 0 | ▼a Solidarity. |
| 650 | 0 | ▼a Welfare state ▼x Philosophy. |
| 650 | 0 | ▼a Social institutions. |
| 650 | 0 | ▼a Social integration. |
| 945 | ▼a KLPA |
소장정보
| No. | 소장처 | 청구기호 | 등록번호 | 도서상태 | 반납예정일 | 예약 | 서비스 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| No. 1 | 소장처 중앙도서관/법학보존서고(법학도서관 지하2층)/ | 청구기호 302.14 D147s | 등록번호 111575878 (2회 대출) | 도서상태 대출가능 | 반납예정일 | 예약 | 서비스 |
컨텐츠정보
책소개
Solidaritat entstand als ?Kampfbegriff’ der sich neu etablierenden Soziologie gegenuber den damaligen Handlungs- und Ordnungsmodellen der Okonomie. Insbesondere am Problem, wie Akteure mit divergierenden und moglicherweise antagonistischen Zielen kooperieren, entwickelte die Soziologie eigene Konzepte zu Handlungsbegrenzungen oder Institutionen. Das Buch rekonstruiert soziologische und okonomische Begrundungen von Institutionen und zeigt die Leistungen wie auch die Engfuhrungen der Durkheim-Parsons-Tradition einerseits, der neueren okonomischen Sozialtheorie andererseits. Es zeigt, dass beide Traditionen von der Unvollstandigkeit der Theorie rationalen Handelns ausgehen und mit ganz unterschiedlich konzipierten ?Institutionen’ diese Lucke fullen.
Beide Ordnungsdiskurse pragen auch die Sicht des Sozialstaats, der Solidaritat in der modernen Gesellschaft verkorpert, weil es um die Begrenzung eigennutzorientierten Verhaltens und um Kooperation zugunsten kollektiver Ziele geht. Das Buch kommentiert die politische Soziologie, die moralische Ressourcen als Basis des Sozialstaats sieht, und erweitert sie mit Ergebnissen der okonomischen Institutionentheorie. Anhand der idealtypischen Unterscheidung zwischen Sozialversicherungs- und Umverteilungsfunktion des Sozialstaats wird dessen Wertbedarf genauer lokalisiert und Einkommensumverteilung als die solidarische Dimension diskutiert, da hier 'die Belange der Anderen' berucksichtigt werden.
Vorworte sind der Ort des Dankes an Menschen, die das Zustandekommen eines Buches gefordert haben, und des Ruckblicks auf die geleistete Arbeit, die darin stecken. In meinem Falle sind viele Menschen zu berucksichtigen, die teils beabsichtigt, teils indirekt und - beabsichtigt dessen Entstehung unterstutzten. Zu letzten zahlen Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich Flurgesprache oder Debatten zwischen Tur und Angel fuhrte wie auch die unter ?WiMis’ sicherlich ublichen Gesprache um Gelingen oder Blockaden von Qualifi- tionsarbeiten. Diese informellen Netzwerke des fachlichen Diskurses waren moglich am Institut fur Soziologie der Universitat Hamburg (obwohl die Teekuche alles andere als ein anheimelnder Ort ist). Fur gezielte und gewollte Unterstutzung danke ich vor allem Prof. Dr. Max Miller, in dessen Kolloquium ich entscheidende Hinweise erhielt, und Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger, die meine Forschung nach eigenen Schwerpunktsetzungen tolerierte und forderte. Wie in vielen Vorworten so ist auch in diesem eine Entschuldigung gegenuber der - genen Familie notig, die viele Stunden ohne mich verbrachte und vor allem ich ohne sie. Wissenschaft ist jedoch nicht sonderlich familienfreundlich, weil hohe geistige Prasenz und Konzentration erforderlich sind, die konkurriert mit der hohen Prasenz, die auch kleine Erdenburger brauchen. Bei entsprechender Belastungsbereitschaft, ungewohnlichen - beitsorten und -zeiten kann man aber letztlich eine Balance herstellen, die sich manchmal nicht nur als Stress anfuhlt, sondern auch als eine ?Balance des Glucks‘ (M. von Trotta). Einleitung
New feature
Solidaritat entstand als ?Kampfbegriff’ der sich neu etablierenden Soziologie gegenuber den damaligen Handlungs- und Ordnungsmodellen der Okonomie. Insbesondere am Problem, wie Akteure mit divergierenden und moglicherweise antagonistischen Zielen kooperieren, entwickelte die Soziologie eigene Konzepte zu Handlungsbegrenzungen oder Institutionen. Das Buch rekonstruiert soziologische und okonomische Begrundungen von Institutionen und zeigt die Leistungen wie auch die Engfuhrungen der Durkheim-Parsons-Tradition einerseits, der neueren okonomischen Sozialtheorie andererseits. Es zeigt, dass beide Traditionen von der Unvollstandigkeit der Theorie rationalen Handelns ausgehen und mit ganz unterschiedlich konzipierten ?Institutionen’ diese Lucke fullen.Beide Ordnungsdiskurse pragen auch die Sicht des Sozialstaats, der Solidaritat in der modernen Gesellschaft verkorpert, weil es um die Begrenzung eigennutzorientierten Verhaltens und um Kooperation zugunsten kollektiver Ziele geht. Das Buch kommentiert die politische Soziologie, die moralische Ressourcen als Basis des Sozialstaats sieht, und erweitert sie mit Ergebnissen der okonomischen Institutionentheorie. Anhand der idealtypischen Unterscheidung zwischen Sozialversicherungs- und Umverteilungsfunktion des Sozialstaats wird dessen Wertbedarf genauer lokalisiert und Einkommensumverteilung als die solidarische Dimension diskutiert, da hier 'die Belange der Anderen' berucksichtigt werden.
정보제공 :
목차
0.- Zweifel an der Moglichkeit von Solidaritat.- Kooperationsprobleme und Institutionen ? gemeinsame Bezugspunkte von Soziologie und okonomischer Sozialtheorie.- Solidaritat in der Sozialtheorie.- Solidaritat bei Durkheim: Gerechtigkeit und Staatsburgermoral.- Soziale Integration bei Talcott Parsons.- Rationale Kooperation: Solidaritat durch Institutionen.- Solidaritat im Diskurs um den Wohlfahrtsstaat.- Der nutzliche und der moralische Wohlfahrtsstaat.- Die Solidaritat der modernen Gesellschaft ? ein Fazit.
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